Kosten
Eine Erdwärmebohrung durchführen zu lassen ist eine einmalige aber für den Bauherrn doch relativ hohe Investition. Allerdings kompensiert sich diese Investition bei der vollen Ausnutzung des Wirkungsgrads der Heizungsanlage schon nach relativ kurzer Zeit wieder.
Die Höhe der Kosten für eine Erdwärmebohrung ist im Endeffekt von verschiedenen Faktoren abhängig. Entscheidend ist zunächst einmal insbesondere die Tiefe der Bohrung, wobei die Preise der Anbieter für eine Erdwärmebohrung für einen Bohrmeter zum Teil sehr stark variieren. Im Schnitt kann gesagt werden, dass pro Bohrmeter 30 Euro und 70 Euro anfallen. Da es Erdwärmebohrungen gibt, die 60 bis 80 m tief gehen, ergeben sich Gesamtkosten zwischen 7.000 und 17.000 Euro. Hinsichtlich der Investitionskosten für eine Erdwärmebohrung empfiehlt sich ein Preisvergleich zwischen mehreren Anbietern. Insbesondere sollte aber nicht nur auf den Preis geachtet werden, sondern auch darauf, dass die Qualität der Ausführung gewährleistet ist. Unter Umständen haben auch Freunde oder Bekannte schon Erfahrungen gemacht mit Erdwärmebohrungen und waren mit Kosten und Qualität zufrieden, so dass diese eventuell einen Anbieter empfehlen können.
Umbau der Heizungsanlage notwendig und mit Kosten verbunden
Außer den eigentlichen Kosten für die Erdwärmebohrung, müssen auch die Kosten für die Heizungsanlage berücksichtigt werden, die im Wesentlichen aus der Wärmepumpe besteht, deren Anschaffungskosten zwischen 6.000 und 11.000 Euro liegen. Die Kosten für eine
Hightech Heizungsanlage können sich auch auf bis zu 20.000 Euro belaufen. In die Kalkulation ist allerdings auch noch mit einzubeziehen, dass das Betreiben der Heizungsanlage auch noch Betriebs- und Wartungskosten mit sich zieht.
Letztlich rechnet sich aber von den Kosten her sowohl die Investition in eine Erdwärmebohrung wie auch die in eine Heizungsanlage, allerdings natürlich nur dann, wenn die geologischen Voraussetzungen gegeben sind und mit der Heizungsanlage ein hoher Wirkungsgrad erreicht wird. Zu bedenken ist dabei auch, dass eine „Überproduktion”, also die nicht genutzte Energie, ins örtliche Stromnetz eingespeist werden kann. Dabei wird der Haushalt vom lokalen Versorger unabhängig und es kann mit der Anlage sogar auch noch Geld eingenommen werden.